Herausragende Leistungen für Jazz Doubles der SG Benefeld-Cordingen

Die Lipperlandhalle in Lemgo war bereits am Samstag Morgen mit zirka 1.500 Zuschauern gut besucht. Ein langer Tag stand allen Aktiven, Zuschauern und Helfern der  „German Cheeropen“ bevor. Ohne große Pause zeigten rund 2.000 Einzelsportler, kleine Gruppen und große Teams in den Kategorien Individual, Group- und Partnerstunt, Cheerleading, Pom-, Hip Hop und Jazzdance ihr Können. 

Die SG Benefeld-Cordingen reiste mit einer kleinen aber feinen Gruppe Sportlerinnen an.

Madeleine Born startete außer Konkurrenz im Individual Level 4 – Open Division, da sie für einen regulären Start noch 3 Jahre zu jung ist und konnte mit herausragendem turnerischen Können und Charme die Zuschauer und Jury überzeugen. Sie bekam eine schriftliche Bewertung.

Am späten Nachmittag gingen Madeleine Born und Mayra Reinbold im PeeWee Double Dance Jazz an den Start. Trotz einer durch einen technischen Fehler zu schnell abgespielten Musik, ließen sich die beiden jungen Damen nicht beirren und zeigten eine sehr schöne Leistung, die vom Publikum sogar mit viel Zwischenapplaus und von der Jury mit 67,67 Punkten von 100 belohnt wurde.

Als letztes SG-Team starteten Paulina Brause und Sophie Lehnardt im Senior Double Dance Jazz. Sie hatten starke, bekannte Konkurrenz. Entsprechend groß war die Aufregung. Sie legten alle Kraft in ihren Ausdruck und das nahezu perfekte Zusammenspiel von Bewegungen, Technik und Fluss. Auch bei ihnen sprang der Funke auf das gesamte Publikum sofort über, was manchmal mehr wert ist, als jeder Pokal. Aber der ließ am Ende nicht auf sich warten, denn beide Damen erreichten den 1. Platz mit sagenhaften 78,27 Punkten.

Trainerin Stefani Brause ergänzt: „Alle waren sich einig, dass diese Ergebnisse bereits das schönste Weihnachtsgeschenk für alle sind.“

 

Die Stimmung in der Harzlandhalle Ilsenburg war am 10.6. bereits um neun Uhr morgens bei den Harzer Cheeropen phantastisch. Es folgte für alle 148 startenden Teams und zirka 2000 Zuschauern ein langer Wettkampftag bei schönstem Wetter.

Aus der SG Benefeld-Cordingen waren sechs Gruppen am Start, zwei davon als Kooperation mit dem Rot-Weiß-Cuxhaven.

Zunächst gingen die Kleinsten auf die Matte. Josefine und Madeleine Born starteten jeweils im PeeWee Individual Level 2. Dabei muss jeder Starter neben einem Cheer und Sprüngen, bestes Turnen zeigen. Die Schwestern traten gegen 6 sehr starke Gegnerinnen an und konnten letztendlich mit den Plätzen 1 (Josefine Born, 11) und 2 (Madeleine Born, 9) überzeugen. Danach zeigten die „Space Sharkies“, Angelina Henning und Nele Gabler, im DoubleDance ihre zauberhafte Choreographie und ertanzten damit Platz 4.

Im Juniorbereich folgte das erste Kooperationsteam „Nordish Dance Double“, Leonie Beighton und Zoe Gabrikowski, mit einer mitreißenden, kraftvollen Tanzdarbietung und erreichten damit Platz 2.

Im stark besetzten Seniorbereich verdienten sich „Two sharks on floor“, Emma Brause und Hanna-Lotta Sadowski, im Double Dance Platz 4. 

Den krönenden Abschluss machte das Nordish DanceProject, das diesmal gegen Danceteams aller Stilrichtungen antreten musste. „Bereits beim Auftritt brachten die Tänzerinnen die Zuschauer in einer inzwischen sehr aufgeheizten Halle zum Dauerkreischen. So etwas habe ich vorher noch nie erlebt“, erinnert sich Trainerin Stefani Brause. Am Ende gab es Standing Ovations. Damit holt Nordish DanceProject zum dritten Mal in Folge den Titel! Die Trainerin merkt an: „ Damit ist unsere Wettkampfperiode in dieser Saison beendet. Wir sind sehr stolz auf unsere erfolgreichen Sportlerinnen. Wir bedanken uns auf dem Wege herzlich bei den CuxDancern vom Rot-Weiß-Cuxhaven und Katrin Sonntag vom MTV Schwarmstedt für die tolle Zusammenarbeit, die wir gerne fortführen wollen.“

Josefine Born, Platz 1, PeeWee Individual

Madeleine Born, Platz 2, PeeWee Individual

Space Sharkies, Platz 4, PeeWee Double Dance

Nordish Dance Double, Platz 2, Junior Double Dance

Two sharks on floor, Platz 4, Senior Double Dance

Nordish DanceProject, Platz 1, Senior Dance

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Am 20./21.5.2017 fand bei perfektem Frühlingswetter in der Sporthalle Hamburg die Deutsche Meisterschaft des Cheerleading und Cheerdance Verband Deutschland (CCVD) für Performance Cheer (Dance) und Cheerleading statt. Die besten Teams aus Deutschland, die sich über die Regionalmeisterschaften für diese Veranstaltung qualifiziert hatten, kamen in allen Altersklassen und Kategorien an diesen zwei Tagen zusammen, um den Besten unter ihnen zu ermitteln.

Bereits am Samstag wurde für 13 Tänzerinnen des Kooperationsteams Nordish DanceProject (SG Benefeld-Cordingen und Rot-Weiß-Cuxhaven, wir berichteten darüber) ein Traum wahr! Sie sind ab sofort Deutscher Meister im Senior High Kick.

Bis zuletzt blieb es auf der Deutschen Meisterschaft des CCVD spannend, denn die konkurrierenden Teams hatten ihre Choreographien seit der RM West umgestellt und damit die Karten noch einmal neu gemischt. „Die Nerven lagen bei allen Nordish-Tänzerinnen… und mir… bei der Siegerehrung blank. Es war kaum auszuhalten“, erinnert sich Trainerin Stefani Brause. Als die Verkündung des Titelsieges kam, gab es kein Halten mehr. Zwischen viel Tränen, Jubeln, Lachen und Schreien verliefen die Grenzen fließend. Mit deutlichem Abstand zum Zweit- und Drittplatzierten hat sich das Nordish DanceProject den Titel des Deutschen Meisters 2017 im High Kick mehr als verdient.

Das Team setzt sich zusammen aus Tänzerinnen der CuxDancer Senior (Janica Dahlhaus, Li Michèle Friedrichs, Zoe Ayleen Gabrikowski, Sara-Janine Packiyanathan, Luisa Paulsen, Alena Schulz, Dana Veh) und des Red Sharks Danceteams (Emma Brause, Paulina Brause, Jana-Marie Kleinhans, Jessica Kowalsky, Sophie-Marie Lehnardt, Hanna-Lotta Sadowski). Trainerin ist Stefani Brause (Benefeld) und Hauptorganisatorin im administrativen Bereich ist Gabriele Ewert (Cuxhaven).

Das Team bedankt sich bei allen Unterstützern; die Benefelder insbesondere bei der Firma Sintenso.

Wer Interesse am Tanzen bekommen hat, ist herzlich zum Probetraining des Red Sharks Danceteams eingeladen. Trainingszeit ist montags von 18.30 bis 20 Uhr in der Turnhalle der Freien Waldorfschule Benefeld. Informationen gibt es bei Stefani Brause (0 51 61)94 18 85.

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Am vergangenen Samstag, 1. April, fand die Regionalmeisterschaft West im Telekom Dome in Bonn statt.

Insgesamt 3.000 aktive Sportler fanden sich hierfür in der Arena ein, um in den Kategorien Cheerleading  (Nordrhein-Westfalen) und Performance Cheer, ehemals Dance (alle Bundesländer), ihren Landesmeister zu küren. Das waren 60 Vereine mit insgesamt 148 Teams. Den Zuschauern wurde ein  Wettkampfprogramm geboten, das von 7.30 Uhr bis 20.30 Uhr pausenlos Höchstleistungen zeigte.

Für die Sportler  der SG Benefeld-Cordingen, die zum Teil in Kooperation mit Tänzerinnen vom Rot-Weiß-Cuxhaven starteten, hat sich die intensive Vorbereitung gelohnt. Insgesamt gehen drei Landesmeistertitel und ein Vizemeister für Niedersachsen an die Damen und Herren!

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Vizemeister Niedersachsen

Two sharks on floor (Hanna-Lotta Sadowski und Emma Brause), Kategorie: Senior Freestyle Pom Double

Landesmeister Niedersachsen

Nordish DanceProject, Kategorie: Senior HighKick 

Dancing Sharkies, Kategorie: PeeWee Freestyle Pom

Nordish DanceDouble (Zoe Grabikowsky und Leonie Beighton), Kategorie: Junior Freestyle Pom Double

 

Das Nordish DanceProject (Kooperation mit Rot-Weiß-Cuxhaven) ist ebenso Regionalmeister West und hat sich durch seine herausragende Leistung nach Punkten die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am 20. Mai in Hamburg gesichert!

Die SG Benefeld-Cordingen ist sehr stolz auf ihre Leistungssportler! Der Verein und die Sportler bedanken sich herzlichst bei …

Allianz (Fröhlich), Elektro Rose, Ford Hohmann, Gästehaus Bommelsen, GTÜ, IT Tobschall, Krankengymnastik Meyer, Kreissparkasse, LBAG, Michaelis Apotheke, MTS, Nice Price for Men, Papier-Schreibwaren Bartels, Rewe Blum, Rewe Höhne, Siegel und Helms, Volksbank und viele Privatpersonen,

ohne deren Spenden die Teilnahme an dieser Meisterschaft nicht möglich gewesen wäre.

Nun heißt es Daumen drücken für das Nordish DanceProject, die am bei der Deutschen Meisterschaft Cheerleading und Performance Cheer am 20./21.5. in der Sporthalle Hamburg den Titel nach Hause holen wollen!

Zwei Vereine, zwei Teams, ein Traum

Es gibt diesen Moment, den man Schicksal nennt. Am richtigen Ort treffen zum richtigen Zeitpunkt zufällig zwei Menschen aufeinander –  Stefani Brause aus der SG Benefeld-Cordingen und Gaby Ewert vom Rot Weiss-Cuxhaven e.V., beides Spartenleiter für  Cheerdance (seit neuestem korrekt: Performance Cheer).

Ort des Geschehens war ein Wettkampf in Wolfsburg im Sommer 2016, an dem die jeweiligen Teams gegeneinander antraten. Der Respekt für die Leistung des jeweils anderen stand sofort im Vordergrund, von Konkurrenzgehabe im klassischen Sinne war keine Spur.

Aus dem losen ersten Kontakt ist in den letzten sechs Monaten ein riesen Projekt gewachsen! Das Nordish DanceProject, ein leistungsorientiertes Seniordanceteam. Was ist der Hintergrund des Ganzen? „Es gibt diverse Gründe“, erläutert Stefani Brause. „Zum einen gibt das neue Regelwerk für Dance vor, mit mindestens acht Aktiven im nationalen Wettkampf an den Start zu gehen und mindestens 16 Aktive für den internationalen Wettkampf zu stellen. Das sind Zahlen, die für viele Vereine schwer zu erreichen sind. Des Weiteren waren wir einfach nur neugierig, ob wir es mit Ferncoaching schaffen würden, ein Leistungsteam auf die Beine zu stellen.“ Gaby Ewert ergänzt: „Cheerdance - Entschuldigung, es heißt ja jetzt korrekt Performance Cheer - ist in Deutschland eher auf die Mitte und den Osten konzentriert. Der Norden befindet sich auf dem Gebiet seit längerem in einer Art Dornröschenschlaf und dem wollten wir entgegenwirken.“ Und das haben sie geschafft. 

Ein stimmiges Konzept wurde durch lange Telefonate erstellt. Darauf erfolgte ein erstes gemeinsames Training zum gegenseitigen Beschnuppern.

Ein Phänomen hat sich seit diesem ersten Training nie geändert: Bei den „Nordish“ Trainingseinheiten entwickelt sich eine allesübergreifende Euphorie, die tagelang anhält und in dem Maße nicht im normalen Training erreichbar ist. 

Im nächsten Schritt wurde das Leistungsteam, bestehend aus Tänzerinnen der CuxDancer und der Red Sharks, ermittelt, dass bei der RM West in Bonn am 1.4. in der Kategorie High Kick an den Start gehen wird.

Dann begann der spannende Teil. Würde das Ferncoaching funktionieren? Denn es ist kaum machbar, wöchentlich die Strecke Benefeld – Cuxhaven (ca. 380 km) zu bewältigen. Ab dem Zeitpunkt hat sich das Smartphone zum besten Partner erwiesen. Eine What‘s App-Gruppe wurde sofort eingerichtet. Alle technischen Elemente wurden als Lehrvideo von Stefani Brause erstellt, die für das gesamte Coaching verantwortlich ist und in die Gruppe gestellt. Wöchentliche Hausaufgaben für die CuxDancer und Red Sharks, die beide Parteien per Video festhalten müssen und mit der What’s App Gruppe teilen müssen, sind Pflicht. Daraufhin gibt es aus der Ferne persönliche Korrekturen und eine Teambewertung.

Natürlich geht es nicht ohne gemeinsames Training. Insgesamt sechs Mal sind die Damen seit den ersten Gesprächen entweder in Benefeld oder Cuxhaven zu vierstündigen Intensivtrainingseinheiten zusammen gekommen. Dabei ist die Entwicklung des Teams zu einer Einheit unübersehbar und die bereits angesprochene Euphorie körperlich spürbar. Es ist wie Zauberei! Gaby Ewert, die für alle organisatorischen Dinge die Zügel in der Hand hält, hat dieses Gefühl so gut transportiert, dass sie den Händler „Little Kolibri Young Fashion“ für die Spende von Teamschleifen und Teamshirts gewinnen konnte.

Die Regionalmeisterschaft West, in der alle Performance Cheer Kategorien starten, ist in greifbarer Nähe. Das Nordish DanceProject wurde seit seinen Anfängen von vielen Zweiflern und Unterstützern in seiner Entwicklung beobachtet. Glaubten doch die wenigsten daran, dass zwei Vereine gemeinsam etwas Gutes entwickeln können, wo es doch schon häufig im eigenen nicht funktioniert, geschweige denn mit ortsnahen Vereinen! Inzwischen ist diese besondere Kooperation im Fachverband CCVD so bekannt, dass am Konzept Interesse bekundet wird.

„Ich gebe es ungern zu, aber das Smartphone hat hier in vollem Umfang seine positive Seite und damit seinen legitimierten Nutzen gezeigt“, so Stefani Brause.

Das Team ist gemacht, die Choreographie ist vollendet, Freundschaften sind entstanden, die Möglichkeit für eine vollständig neue Erstellung von nationalen Leistungsteams und deren Training ist geschaffen. Irgendwas haben der Rot-Weiss-Cuxhaven und die SG Benefeld-Cordingen in einer Zeit, in der das Gegeneinander dem Miteinander eindeutig überlegen ist, wohl richtig gemacht.

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